Zuerich – Las Grutas
1 02 2010Zuerich – Las Grutas (von Gastautor Marco 😀 )
Hello Fellas, lange Zeit blieb mir die Möglichkeit verwehrt einen Eintrag fuer den Blog zu verfassen. Damit mir dies jedoch einfacher fällt, schreibe ich alles in Hochdeutsch weniger Z und Umlaute.
Nun, nachdem Njazi und Martin so frei waren mich nach Kloten zu begleiten und sich von mir persönlich zu verabschieden, ging die lange Reise auch schon los. Die erste Etappe war ein 17 stuendiger Flug welcher sich dank Verspätung in Sao Paolo laenger hinzog als geplant. Der erste Teil des Fluges war recht angenehm, da die Swiss ein Gutes Unterhaltungsprogramm hat und ich eine 3er Reihe fuer mich alleine hatte, auf welcher ich den Umstaenden entsprechend gut gepennt habe. Nach den ersten 12 Stunden Flug irrte ich ein bisschen durch den Flughafen von Soa Paolo, da es in brasilianischen Flughaefen wohl zum guten Ton gehoert kurz vor Abflug noch das Gate zu aendern und auf dem Boarding Pass auch nochmal ein anderes Gate zu verzeichnen. Auf der Gangway sah ich dann sogar wie mein Gepaeck schon bereit war um in den Flieger verladen zu werden, von da an konnte nichts mehr schief gehen und der zwei stuendige Flueg in der argentinischen Klapperkiste war ein Klacks!
In Buenos Aires gelandet, schnell die Einreisepapiere ausgefuellt, Passkontrolle passiert, Gepaeck geschnappt, Diego umarmt und raus aus dem Verkehrschaos! Nachdem ich mich von der Reise ein bisschen erholt hatte, konnte ich die ganze Region welche wir duchreisten auf mich wirken lassen. Was einem sofort auffaellt ist das mangelnde Bewusstsein fuer Ordnung und Sauberkeit, fuer uns Sagrotan-geschaendeten Schweizer erstmal gewoehnungsbeduerftig. Egal nach zwei Minuten und 36 Sekunden hatte auch ich mich daran gewoehnt und konnte mich aufs wesentliche konzentrieren, naemlich unseren Trip nach Sueden.
In Diegos Peugeot Partner sausten wir Richtung Lobos, unterwegs kauften wir das notwendige fuer unser Abendessen das Asado (Rindsrippen). Wir erreichten die Lagune von Lobos nach einer ca. 100 Kilometer langen Fahrt. Kaum am Campingplatz angekommen Zelt hingepflanzt und ab ins vermeindlich kuehle Nass, das Wasser war ca 30 Grad, von Abkühlung keine Spur. Ein bisschen durch den Schlick gewatet und so getan als waere es eine Abkuehlung , danach angefeuert und Asado auf den Grill geknallt. Frisch, froehlich feierten wir nach dem Abendessen meine Ankunft hier in Argentinien, was fuer Diego einige Nachwirkungen hatte. Fuer Details bei ihm melden.
Am Dienstag nach dem wir den BG3 erstellt hatten und alle eingebootet waren, legten wir eine laengere Etappe zurueck welche uns zuerst ins beschauliche Staedtchen Bolivar fuehrte und danach weiter nach Laguna Alsina. Die windgeplagte Lagune bot uns einen Vorgschmack das, was uns spaeter auf de Reise noch erwarten wuerde…
Viel Spektakel hielt Alsina fuer uns nicht bereit, deshalb reisten wir am Mittwoch nach Bahia Blanca, dort haben wir uns nach einer Herberge erkundigt um da zu naechtigen. Eigentlich war davor aber Sierra de la Ventana unser Ziel, leider war es nach Ankuft sehr ernuechternd zu erfahren, dass man hier bezahlen muss um auf einen Berg zu marschieren. Verstaendlicherweise war es uns zu wieder 60 Pesos zu berappen um einem Touristenfuehrer hinterher auf einen Berg zu trotten, so entschieden wir uns dafuer in die zuvor erwaehnte Stadt zu reisen.
Die Hafenstadt bot ein bisschen mehr als die Lagune mitten in der Einoede, aber da es unter der Woche war hielt sich auch hier das Unterhaltungsangebot in Grenzen.
Frisch gestaerkt traten wir die Fahrt zum Balneario El Condor an, ein Ferien Resort und Brutplatz fuer Loros (Papageienart) an der Atlantik Kueste und dem Rio Negro. Leider konnte meinem Wunsch einen Quad zu mieten und ueber die Duenen zu heizen nicht nachgekommen werden, da das noch nicht genug des Unmutes war verhoehnte mich Diego bei jedem Quad der an mir vorbeifuhr..
Waehrend wir mit der Karte des Resorts durch die gegend irrten sprach uns Marcos an, welcher am Abend an einem Hippie Stand im Flohmarkt oder so aehnlich arbeitete und dort Schmuck verkaufte, wir sollten doch mal vorbei schauen. Gesagt getan, besuchten wir ihn am Abend bei der Arbeit um mit ihm ein bisschen zu Quatschen und fuer den spaeteren Abend einen Treffpunkt auszumachen. Getroffen haben wir uns in einer Bar am Strand, wo ich voellig fasziniert und neidisch den Einheimischen bei ihren Taenzen zuasah. Unter den Umstaenden blieb uns nichts uebrig als uns dem Alkohol hinzugeben bis wir in die Disco torkeln konnten!
Baden im Meer war der Plan am naechsten Tag. Das Baden konnten wir bei dem Orkan der just dann aufkam, als wir den Strand erreicheten leider vergessen. Also ab zurueck zum Campingplatz, Sturmverspannung am Zelt anbringen, Tenue Tuareg montieren und wieder an den Strand. Ausgeruestet mit Langen Hosen, Windstopper, Brille und Tuch im Gesicht konnten wir den Orkan richtig geniessen und den Puls des Lebens spueren.
Nach einem weitern Abend in El Condor, ratterten wir weiter der Kueste entlang bis zu einer Seehund-Kolonie. Ein paar Fotos geschossen, uns ueber den graesslichen Gestank gewundert den die Tiere absonderten, ein paar Informationen ins Gerhirn gebrannt und weiter ging die wilde Fahrt nach las Grutas.
Las Grutas (die Grotten), Name ist hier Programm. An der Kueste spuelte das Meer viele kleine Grotten aus, welche man bei Ebbe betreten kann und bei Flut darin ersaufen kann.
Ein paar Kilometer von Las Grutas befindet sich die Felskueste Piera Colorada. Schoener Flecken Erde mit kleinen Krebsen, Muscheln und schoenen Felsformationen so weit das Auge reicht.
Allgemein waren die Gegenden welche wir bis jetzt durchreisten eher Karg und Einsam, ab und an sieht man einen Bauernhof der voellig verlassen in der Praerie rumsteht und man sich fragt was die Bewohner dazu veranlasst dahin zu ziehen… und halt die kleinen Steadte und Doerfer.
Gruessli mitem Fuessli
Marco
Tuareg Demenzio
Mister T vs. Orkan
hahaha…merci für de itrag dösi…macht spass äntlech mol öpis vo der zläse, und ned nume berlin berlin, wir fahren nach berlin..;-) freut mi dass es euch guet goht det…au wenn ers nochli lahm händ…aber i dänke das wird au no anderst…hej und de satz muessi do eifach inekopiere…
„Ein paar Fotos geschossen, uns ueber den graesslichen Gestank gewundert den die Tiere absonderten, ein paar Informationen ins Gerhirn gebrannt und weiter ging die wilde Fahrt nach las Grutas.“
hätti chöne diego als autor stoh und i hätt glich gmerkt dass du das bisch…wieter so…isch wöck echt lesenswärt das ganze…;-)
aha und wend wotsch wüsse wies do so lauft…janu…züri isch gföhrlech, sstudio wird langsam, twohnig isch super, es schneit duurend und tlüt sind greizt…meh gihts nit…;-)
uf dini wohnig het de benj es aug gworfe am samstig, bin leider ned dezue cho…han meh stress weder zyt…aber glie glie emol..;-)
hej gnüsseds giele…und loh glie wiedermol öpis loh ghöre vo der…
cheers Njazi
Hallo zäme
vile Dank für de Iitrag – Aentlich inere Form wo au en Üfü öpis cha aafange demit. Ortsbezeichnige, wo mer findet im Maps, etc. En schöne Gruess und hebeds guet.
tw
Diego, ha der no es wiises Foti i’d Mailbox gleit – damit weisch, was’d verpassisch…
Wo si die Goldketteli Mr. T?